Waldwirtschaftsplan
Warum braucht man einen Waldwirtschaftsplan?
Der Waldwirtschaftplan (Forsteinrichtung) dient der Betriebsregelung und ist damit ein Führungs- und Planungsinstrument für den Forstbetrieb. Er beinhaltet die Erfassung des Waldzustandes, die kurz- und mittelfristige Planung sowie die damit verbundene Kontrolle der Nachhaltigkeit im Betrieb.
Besonders im bäuerlichen Kleinwald ist es wichtig sich mit den Waldflächen aus einander zu setzen, denn viel Flächen werden zu wenig genutzt und das mögliche Potential wird dabei nicht ausgeschöpft. Mit einem Waldwirtschaftsplan kann mit einem Blick erkannt werden, welche Nutzung in naher Zukunft anfällt.
Mit der Planung wird die Entscheidung für waldbaulich erforderliche Eingriffe erleichtert. Mit diesem waldbaulichen Konzept und den darin formulierten waldbaulichen Zielsetzungen kann die forstliche Arbeit konsequenter und kontrollierbarer durchgeführt werden.
Bei der Waldwirtschaftsplanung werden durch eine Waldinventur unter anderem Daten über Grenzen, Waldfunktionen, Bestockung und Standort gewonnen. Darüber hinaus werden Nutzungsmassen ermittlelt und auf die nachhaltige Hiebsatzermittlung abgestimmt. Die Ergebnisse werden im so genannten Waldwirtschaftsoperat niedergeschrieben.
Die Forsteinrichtung ist gesetzlich für einen geregelten Forstbetrieb vorgeschrieben. Nur so lässt sich nachweisen, ob ein Betrieb im Sinne der forstlichen Nachhaltigkeit wirtschaftet.